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Renovierung und Gestaltung der G41

Renovierung und Gestaltung der G 41

(Text: M. Wientges, Fotos: A. Klein-Schmeink)

Am 20.08.2001 wurde uns, den 24 Schülerinnen und Schülern der G 41, ein 12,50 m langer, 3,00 m hoher und 5 m breiter blassgrüner zweitüriger Quader mit breiter Glasfront als unser neuer Klassenraum zugewiesen.

Die Fensterfront ist heute noch zu einem großen Teil mit transparenter "blickdichter" Folie beklebt, die einerseits die Intimität unseres Unterrichtslebens vor neugierigen Blicken schützen soll (unser Klassenraum liegt direkt neben dem Haupteingang der Verwaltung des HPHs), uns andererseits jegliche unterrichtsabträgliche Ablenkung ersparen soll. Neben dieser hübschen und vorallem nützlichen Folie zierten die Fenster Fingerfarbgemälde, deren Ursprung nicht mehr zu ergründen war. Wahrscheinlich handelte es sich dabei um ein Relikt eines lange zurückliegenden Unterrichtsprojekts.

Unser Lehrkörper sprach uns dann auch einige gutgemeinte Begrüßungsworte aus, die hier nur noch sinngemäß wiedergegeben werden: "Dies ist für die nächsten zwei Jahre ihr neues Zuhause. Nun leben Sie sich erst einmal ein und werden Sie heimisch."

Wir haben uns in den folgenden Wochen viel Mühe gegeben, dieser Empfehlung zu entsprechen, aber die Identifizierung mit der Räumlichkeit wollte einfach nicht gelingen. Die Wohlfühlrate war äußert unbefriedigend.

Allmählich keimte in uns allen der Wunsch, das blassgrüne Etwas in "unseren" Klassenraum zu verwandeln.

Rasch war eine Liste mit konstruktiven Veränderungsvorschlägen erstellt (ohne so etwas ist nämlich bei unserem Direks nichts zu erreichen) und an unsere Klassenlehrerin weitergeleitet.

Na ja, das war im Oktober. Und dabei blieb es dann erstmal. Die erste Klausurphase und das sich anschließende Praktikum incl. Bericht erschöpften unsere ganze Energie. Dann waren glücklicherweise Ferien.

Mitte Januar waren wir wieder frisch und voller Tatendrang. Es folgte der 2. Anlauf. Und diesmal lief es wie am Schnürchen: die Schülerschaft war hochmotiviert, arbeitswillig und -fähig, die LehrerInnen begrüßten die Aktion ausnahmslos, unser Direks gab grünes Licht und beschaffte die benötigten Arbeitsgeräte und das Material.

In konsequenter Nichtbeachtung des karnevallistischen Treibens verwandelten fleißige "Heinzelheps" die oben beschriebene Räumlichkeit in den Klassenraum der G 41.

Einhelliger Kommentar von LehrerInnen und SchülerInnen: "Fast wie im Wohnzimmer". Bleibt natürlich zu hoffen, dass die Gemütlichkeit nicht zu beruhigend wirkt.

Kommentar der "Heinzelheps" : Wir haben unheimlich viel Spaß gehabt, wie die folgenden Schnappschüsse zeigen. Besonders haben wir uns über das unerwartete "Berliner-Taxi" gefreut (siehe Foto). Unsere (u. a.) Bio-Lehrerin, Frau Lindemann, hatte nämlich an uns gedacht und uns Berliner Kaffee (Stichwort: ausgewogenen Ernährung) gebracht.

Das gleich zweimal: Freitagnachmittag, als wir leider schon weg waren und noch einmal am Samstag. Vielen Dank!! Hat prima geschmeckt.

Last, not least möchten wir die gute Kooperation mit den Rheinischen Kliniken Bedburg-Hau, deren Mieter das Berufskolleg ist, erwähnen. Herr Max (Verwaltung) und Herr Zadler (Malermeister) haben unser Anliegen unterstützt.

Herr Zadler hat wesentlich dazu beigetragen, dass unsere Klasse heute farblich so aussieht, wie wir es uns vorgestellt hatten. Er hat uns beraten, Farben gemischt und uns das erforderliche Material und Gerät zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle unser Dank für die erfreuliche und gute Zusammenarbeit.

Nachschlag

Also Kinners, das Eine sage ich Euch ... das war wirklich viel Arbeit!!! Jetzt guckt Euch wenigstens das neue Klassenfoto an - auch wenn ich nicht drauf bin!

G41 in voller Größe

© 2001-2004 Berufskolleg des LVR - Bedburg-Hau. Stand: Dienstag, 4. Oktober 2005