Landschaftsverband Rheinland - Qualität für Menschen

Foto: Bildleiste von HeilpaedForum

Schrift: größer/kleiner
Inhaltsverzeichnis

13. Forum


Thema: Inklusion und Integration von Menschen mit Behinderung

Frau Angelika Frücht

 

Referentin: Frau Angelika Frücht, Dezernentin der Bezirkregierung Düsseldorf (Ansprechpartnerin für die sonderpädagogische Förderung)

Termin: 13.11.2009


(Text: M. Ebbers, D. Schierenberg; Foto: J. Treeck)

 

Übersicht:
1. Rechtliche Grundlagen

2. Konsequenzen und aktueller Stand

3. UN-Konvention

4. Realität an den Schulen

5. Anforderungen an neues System

6. Beispiel Förderzentrum Grunewald

7. Links und Anschriften

1. Rechtliche Grundlagen

Zu Beginn nannte uns Frau Frücht die rechtlichen Grundlagen zu diesem Thema:

nach oben

 

2. Konsequenzen und aktueller Stand

nach oben

 

3. UN-Konvention

Anschließend ging Sie auf die Rechte von Menschen mit Behinderung ein, die in der UN-Konvention festgehalten sind.

nach oben

 

 4. Realität an den Schulen

Die Kinder mit Behinderung an Förderschulen haben sich sehr geändert, es sind überwiegend schwerstmehrfachbehinderte Kinder. Körperlich eingeschränkte Kinder sind schon oft auf allgemeinen Schulen, soweit möglich.

Eine Herausforderungen ist, dass es durch das Verschieben des Einschulungsdatums immer weniger Schüler gibt. Dies gilt demnach auch für behinderte Kinder.

Ein Problem ist es ebenfalls, dass sich an Förderschulen die Probleme der Schüler sammeln und sie keine Vorbilder mehr haben, was zum Beispiel den Leistungsstand betrifft.

nach oben

 

5. Anforderungen an neues System

Bei der Umstellung auf allgemeine Schulen sollte auf jeden Fall der Wohnort berücksichtigt werden, damit die Schüler nicht mehr die langen Anfahrtswege haben und sie noch am sozialen Leben teilhaben können.

Ebenfalls sollten die Eltern frei entscheiden können, auf welche Schule ihr Kind gehen soll. Demnach müsste es mehr Schulen mit Förderangeboten geben.

Die Vernetzung zwischen schulischen und außerschulischen Partnern wird sehr groß geschrieben. Oft wird vergessen, dass im Zentrum des Konzeptes die allgemeinen Schulen stehen, dass diese umgerüstet werden für Kinder mit Behinderungen.

Die Schulen sollten effektiver und pädagogisch angemessener sein als das bisherige System, das heißt, ein pädagogischer Zugewinn. Außerdem sollte die Gestaltung der Organisationsform flexibler sein. Es sollte zum Beispiel auch das Angebot geben, für eine gewisse Zeit mal eine andere Form zu sehen.

nach oben

 

6. Beispiel Förderzentrum Grunewald

Als Beispiel gab uns die Frau Frücht das Förderzentrum Grunewald in Emmerich. Dort werden alle Förderschwerpunkte berücksichtigt. (Sprache, Lernen, emotionale und soziale Entwicklung). Viele Schulen arbeiten bereits mit diesem Zentrum zusammen. Es sieht so aus, dass einmal pro Woche ein Sozialpädagoge für einen Tag in die Schule geht und dort für Frage und Antwort steht. Es gibt eine große Vernetzung mit: Eltern, anderen Schulen, Ärzte, Betriebe, dem Jugendamt, Schulpsychologen, Schulsozialarbeitern, der Arbeitsagentur, dem Elementarbereich und Beratungsstellen.

nach oben

 

7. Links und Anschriften

Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (unter den deutschsprachigen Ländern abgestimmte Übersetzung der Un-Konvention)

Förderzentrum Grunewald
Städt. Förderschule mit den Förderschwerpunkten "Sprache" - Primarstufe - und Lernen (LE) und Emotionale und soziale Entwicklung (ES) im integrativen Verbund - Primarstufe und Sekundarstufe I -
Hinter dem Kapaunenberg 3
46446 Emmerich am Rhein

Förderzentrum Grunewald im Internet:
http://www.foerderzentrum-grunewald.de

nach oben