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Klänge und Tänze

Klänge und Tänze

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Wir haben uns entschieden für die Durchführung der Spieletage unser Angebot in zwei Teile zu teilen. Wir wollten dieses methodisch trennen: Ein instrumentales Angebot und ein Tanzangebot.

Wir haben uns dafür entschieden, um eine Überforderung der Teilnehmer zu vermeiden. Dabei fingen wir mit den Instrumenten an, da dies einen leichteren Einstieg für die Teilnehmer darstellt, da er intuitiver und zugänglicher ist.

Zudem sank es die Hemmschwelle der Teilnehmer, wenn wir mit den Instrumenten anfingen. Direkt mit dem Tanzen zu beginnen wäre eine zu große Überwindung für die Teilnehmer gewesen.

Ziele:

1. Die Teilnehmer bespielen die Instrumente nach ihrem Ermessen.

2. Die Teilnehmer spielen das Spiel „Instrumentengruppen“ und bespielen ihr Instrument auf die Zeichen der Spielleiter.

3. Die Teilnehmer führen die verschiedenen Tanzschritte der „Rhone“ durch.

Bei unseren Zielen geht es nicht darum, dass die Teilnehmer etwas sehr Anspruchsvolles vorführen, sondern mehr um den Spaß bei dem gemeinsamen Tanzen und Musizieren in der Gruppe.

Durchführungsbeschreibung:

Unsere Gruppe erschuf eine Rahmensituation, welche wie folgt lautete:

Wir befinden uns im Schloss von Bedburg-Hau. Das Königspaar ist bestürzt, es gibt einfach keine guten Musikanten mehr im Schloss. König Simon Petrus von Cleef XII und Fürstin Caroline von Kaminski IV entsenden ihre engsten Berater (Zofe Andrea aus dem Markshaus & Bediensteter Carsten von der Boothswerft), um neue Musikanten zu finden.

Sie laden eine Hand von ambitionierten Musikern zum gemeinsamen Musizieren im Tanzsaal des Schlosses ein. Die angehenden Hofmusikanten schlagen sich so gut, dass das Königspaar selber auf den Plan tritt, um sich um die Talente zu vergewissern.

Verzückt vor Freude stimmen König und Fürstin in das gemeinsame Musizieren ein und engagieren gleich alle Interessenten. Zur Feier des Tages fordert das Königspaar die Anwesenden zum Tanz der „Rhone“ auf, um die erfreulichen Begebenheiten auch standesgemäß zu zelebrieren.

Beide Paare spielten ihre Rolle äußerst gut und konnten diese auch den Besuchern bzw. den Teilnehmern der Angebote sehr schön präsentieren und fühlten sich auch in der jeweiligen Rolle wohl. Besonders das Königspaar kam bei den Teilnehmern, vor allem bei den kleinen Kindern, hervorragend an und wurde bestaunt.

Auf diesem Bild ist ein kleiner Ausschnitt des ersten Angebotes „ Die Instrumente“ zu sehen.

Andrea übernahm den Teil, die Besucher in den Instrumentenbereich zu führen und diese zu motivieren, viele verschiedene Instrumente zu nehmen sowie zu bespielen.

Nachdem sich jeder Besucher/ Teilnehmer ein Instrument ausgesucht hatte, wurden diese den jeweiligen Instrumentengruppen zugeordnet.

Dieses übernahm ebenfalls Andrea.

Nach der Zuordnung machte Carsten den Übergang einen Rhythmus zu spielen. Carsten gab den Rhythmus vor und die Teilnehmer konnten mit ihren Instrumenten mit einstimmen. Dieses klappte bei jeder Teilnehmergruppe hervorragend, wobei natürlich dieses individuell abgestimmt und verkürzt oder sogar vereinfacht werden musste, damit auch jeder an dieses Angebot teilnehmen konnte.

Dieses ist Andrea und Carsten äußerst gut gelungen und sie bekamen am Ende des Angebotes eine positive Rückmeldung der Teilnehmer.

Hier ging es weiter mit unserem zweiten Angebot „ Das Tanzen“.

Nachdem das erste Angebot erfolgreich abgeschlossen wurde, trat das Königspaar ein und bat die Teilnehmer zum Tanz.

Dazu gingen wir in den vorderen Bereich des Raumes und führten dort den Tanz „Die Rhone“ durch.

Wir wandelten den geplanten Tanz um, da dieser von der Umsetzung Seitens der Teilnehmer nicht durchzuführen war. Einigen Teilnehmer war der geplante Tanz zu schnell, konnten die Schritte nicht direkt mitzählen und dadurch entstand Unruhe sowie Unsicherheit.

Somit planten wir noch am ersten Durchführungstag den gesamten Tanz um. Wir stellten uns in einem großen Kreis auf, jeder Teilnehmer nahm seinen Nachbarn an die Hand und es ging erstmals im Uhrzeigersinn acht Schritte nach rechts, danach blieb man stehen und es wurde in die Hände geklatscht. Daraufhin nahm man sich wieder an die Hand und es ging in die entgegengesetzte Richtung wieder acht Schritte. Dieses wiederholte sich das ganze Lied über, bis die Rhone erfolgreich abgeschlossen wurde.

Die Teilnehmer lachten, klatschten und waren sehr motiviert. Einige Teilnehmer kamen gar nicht mehr aus dem Tanzrausch heraus und wollten sogar noch weiter tanzen, dieses war eines der schönsten Rückmeldungen.

Zum Schluss bedankte sich das Königspaar bei allen Teilnehmern und die Königin verteilte den „Schlossstempel“ (auch als Schlosseule bezeichnet) auf die jeweiligen Laufkarten. Die Hofbediensteten begleiteten die Teilnehmer zum Ausgang und die Gruppe verabschiedete sich bei den Teilnehmern und wünschte noch viel Spaß.

Fazit:

Alles in allem stieß unser Angebot auf großen Anklang seitens der Teilnehmer, während unserer Durchführung bekamen wir positive Rückmeldung und die Teilnehmer zeigten viel Motivation und Freude.

Als positiver Nebeneffekt ließ sich feststellen, dass die Teilnehmer unsere Ziele erfüllten sowie an dem Klang- und Tanzangebot erfolgreich teilgenommen haben.